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Die Infomotion GmbH gehört zu den führenden deutschen IT-Beratungsunternehmen für Business Intelligence Lösungen. Geschäftsführer Mark Zimmermann erhielt im Jahre 2009 die von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young gestiftete Auszeichnung "Entrepreneur des Jahres". Besonders das starke Wachstum und das innovative Aus- und Weiterbildungskonzept überzeugten die Jury. Wir sprachen mit Mark Zimmermann über dessen Leistungen im Personalmarketing und erfuhren, dass zufriedene Mitarbeiter entscheidend zum Erfolg des Unternehmens Infomotion beitragen. Mark Zimmermann ist Geschäftsführer der Infomotion GmbH, einem der führenden deutschen Beratungsunternehmen für Business Intelligence Lösungen. Infomotion wurde 2004 gegründet und hat bereits weitere Niederlassungen in München, Stuttgart, Köln und Basel. Rund 110 Berater und Entwickler planen, konzipieren und realisieren Lösungen im Bereich Business Intelligence, Corporate Performance Management, Data Warehouse und Reporting. Kunden sind u.a. Energieversorger wie EnBW, Kapitalanlage-Gesellschaften wie DekaBank, Metzler und Union Investment, Retail-Banken wie Commerzbank und ING DiBa oder auch die Deutsche Post, Viessmann und Adidas. Partnerschaften bestehen mit IBM Cognos, Informatica, illuminate, KXEN, Microsoft, Oracle, SAS und SAP BusinessObjects.
Mark Zimmermann, Geschäftsführer Infomotion GmbH
Herr Zimmermann, im Jahre 2009 wurden Sie in der Kategorie „Start-up“ zum „Entrepreneur des Jahres“ ausgezeichnet. Welchen Anteil haben das Personalmarketing bzw. Ihre HR-Strategie an diesem Erfolg? Zimmermann: Einen enormen Anteil! Dieser Award zeichnet ja nicht allein die Geschäftsführung eines Unternehmens aus, sondern das gesamte Team. Um hier optimale Bedingungen zu schaffen, setzt Infomotion vor allem auf das Personalmarketing. Nur zufriedene und engagierte Mitarbeiter erbringen auch gute Leistungen – und damit den entscheidenden Beitrag für den unternehmerischen Erfolg. Dies gilt insbesondere für Beratungsunternehmen wie Infomotion, in denen die Zufriedenheit der Kunden maßgeblich dazu beiträgt, neue Projekte zu akquirieren. Ihr Unternehmen hat insbesondere im Personalmarketing innovative Konzepte zu bieten. Können Sie zwei Ihrer besonders erfolgbringenden Marketingstrategien in diesem Bereich nennen? Zimmermann: Im Prinzip verfolgen alle unsere Strategien ein und dasselbe Ziel: dafür zu sorgen, dass sich unsere Mitarbeiter wohl fühlen, dass sie – einfach gesagt – mit einem guten Gefühl zur Arbeit gehen. Um dies zu erreichen, haben sich zwei Ansätze als sehr erfolgreich erwiesen. Zum einen geben wir unseren Mitarbeiten den Raum, sich selbst und ihre persönlichen Interessen in die Arbeit einzubringen. Auf diese Weise steigt die Motivation der Mitarbeiter – und damit auch ihre Produktivität. Bei Infomotion hat jeder Mitarbeiter die Chance, neben dem Tagesgeschäft eigene Ideen weiterzuentwickeln und so thematische Schwerpunkte in seiner Arbeit zu setzen. In der Praxis stellen wir hierzu jedem Mitarbeiter ein Kontingent von 10 bis 20 Arbeitstagen pro Jahr zur Verfügung, in denen einzeln oder im Team eigene, interne Projekte entwickelt werden. Auf diese Weise werden nicht nur persönliche Stärken gefördert. Es steigt auch die Sensibilisierung für neue Themen, die so von ihrem Ursprung an auf der Unternehmensagenda stehen. Zum Zweiten legen wir größten Wert darauf, ein in jeder Hinsicht angenehmes Arbeitsklima zu schaffen. Dies spiegelt sich schon in unserer Büroarchitektur wider, die sehr offen gestaltet ist und so nicht nur den Wohlfühl-Faktor erhöht, sondern auch die Kommunikation und das Miteinander fördert. Darüber hinaus ist Work-Life-Balance für uns kein Schlagwort, sondern gelebte Unternehmenskultur. Arbeit und Privatleben sollen sich nicht widersprechen, sondern sich gegenseitig ergänzen. Hierzu setzen wir auf flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit von Überstunden-Abbau. Darüber hinaus bieten wir unseren Mitarbeitern die Option, im Rahmen eines Sabbaticals auch längere Auszeiten zu nehmen. Gleichzeitig unterstützen wir das Familienleben. So hat beispielsweise einer unsere Mitarbeiter, der im vergangenen Jahr Vater wurde, seine Wochenarbeitszeit längerfristig auf 30 Stunden reduziert. Zur finanziellen Unterstützung zahlen wir zusätzlich einen monatlichen Kinderbetreuungszuschuss von bis zu 200 Euro. Nicht zuletzt ist uns sehr wichtig, dass unsere Mitarbeiter auch außerhalb der Arbeit ein Team sind: Deswegen veranstalten wir mehrmals jährlich gemeinsame Events wie z.B. Betriebsausflüge oder unseren jährlichen „Infomotion-Cup“. Das ist ein Fußball-Turnier, auf dem neben Infomotion-Mitarbeitern auch einige unserer Kunden antreten. Zusätzlich finanzieren wir Team-Sportarten: Wenn z.B. mehrere Mitarbeiter Squash spielen möchten, trägt Infomotion die Kosten für Ausrüstung und anfallende Platzgebühren. Wie bewerten Sie unter Personalmarketing-Gesichtspunkten das Thema „Nachwuchsförderung“ in Unternehmen? Zimmermann: Die BI-Branche ist von neuen Technologien getrieben – und daher abhängig von frischen Köpfen und innovativen Ideen. Für uns ist eine Rundum-Betreuung potenzieller und neuer Mitarbeiter sehr wichtig. So sind wir deutschlandweit auf zahlreichen Hochschulmessen vertreten. Zusätzlich schreiben wir Stellen für Diplom-, Bachelor- und Masterarbeiten aus und betreuen interessierte Studenten nach Kräften. In unserer hauseigenen BI-Bibliothek versuchen wir den Examenskandidaten eine optimale Grundlage für ihre Arbeit zu geben. Neue Mitarbeiter werden von ihrem ersten Tag an in das Infomotion-Team integriert: So werden die neuen Kollegen am Welcome Day begrüßt und in die Unternehmensphilosophie eingeführt. Gleichzeitig wird ihnen im Rahmen unseres Mentoring-Programms ein erfahrener Kollege als „Coach“ zur Seite gestellt. Auf diese Weise haben neue Mitarbeiter neben ihrem direkten Vorgesetzten einen weiteren Ansprechpartner, mit dem sie sich austauschen können und der sie dabei unterstützt, ihre Ziele zu erreichen. Diese frühzeitige Vernetzen und gezielte Weitergeben von Wissen ist für uns das A und O. Daher sammeln wir in einer internen Datenbank – dem Weiterbildungsuniversum – Informationen zu Workshops und Lehrgängen und versuchen diese möglichst gewinnbringend auszuwerten und einzusetzen. Dies kommt jedem Mitarbeiter, ganz besonders aber natürlich dem Team-Nachwuchs, zugute. Unser Wissensmanagement ist uns so viel Wert, dass wir ihm auch einen dedizierten Wissensmanager widmen. Personalmarketing bedeutet in Ihrem Unternehmen auch das Einbinden jedes einzelnen Mitarbeiters. Wie funktioniert das bei Ihnen im Detail? Zimmermann: Wir geben unseren Mitarbeitern Raum für eigene Ideen und die Möglichkeit, diese weiterzuentwickeln. Und wir hören zu: Jeder Einzelne ist aufgefordert, neue Ansätze und Konzepte einzubringen. Den hierzu notwendigen innerbetrieblichen Austausch konnten wir in den letzten Jahren mit unseren so genannten „Competence Days“ erfolgreich institutionalisieren. Dreimal pro Jahr treffen sich die Mitarbeiter aller Niederlassungen, um neue Konzepte und die Ergebnisse der internen Projekte gemeinsam zu diskutieren und weiterzuentwickeln. Darüber hinaus planen wir den Aufbau eines „Strategischen Steuerungs-Boards“: Eine Gruppe, bestehend aus Mitarbeitern aller Hierarchieebenen, prüft, wo zum Beispiel das Wissensmanagement intensiviert oder neue fachliche Spezialgebiete entwickelt werden sollen. So ist jeder Mitarbeiter aktiv gefragt, wenn es um die Unternehmensplanung oder strategische Entscheidungen geht. Der Innovationsfaktor wird durch die persönliche Einbindung in die unternehmerische Führung gesteigert. Der Output aller Projekte wird im Anschluss in unserer Wissensdatenbank „Knowledge in Motion“ – kurz KIM – archiviert. Das Besondere an KIM ist, dass sie auf einer WIKI-Software basiert und so in einem gemeinsamen und transparenten Prozess weiterentwickelt und gepflegt wird. Alle Mitarbeiter sind dazu angehalten, neue Erkenntnisse und Projekterfahrungen einzubringen. Ein entsprechendes Engagement zahlt sich aus: Pro Artikel werden Punkte vergeben, die später in Prämien – vom Einkaufsgutschein bis hin zum Extra-Urlaub – eingetauscht werden können. Wie wichtig würden Sie die Zufriedenheit eines Mitarbeiters für die Reputation eines Unternehmens und die Erreichung der Marketingziele einstufen? Zimmermann: Das ist das Wichtigste überhaupt! Denn nur zufriedene Mitarbeiter bleiben uns erhalten, und neue, kompetente Kollegen können wir nur dann für uns gewinnen, wenn wir ihnen einen Anreiz bieten, bei Infomotion zu arbeiten. Dies gilt ganz besonders für die IT-Branche, in der der „War of Talents“ vermutlich am heftigsten tobt. Dazu kommt: Wir sind ein Beratungsunternehmen. Das Engagement jedes einzelnen Mitarbeiters entscheidet darüber, ob ein Projekt zum Erfolg wird. Unsere Philosophie ist, dass wir erst zufrieden sind, wenn der Kunde es ebenfalls ist. Für beides ist wiederum die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter die unverzichtbare Basis.
» 2 Kommentare
2"loEBjvPo" am Saturday, 7. April 2012 08:29
urJQbD zrikdotobmpj
1"xrtepnRuhkHvrd" am Wednesday, 4. April 2012 12:36
Sehr interessante Faktoren der Erfolgsmessung.Spielt bei Ihnen die Betrachtung der Kommentare nhnaad einer Stimmungsanalyse und Klassiefizierung in positive oder negative Ausrichtung nhnaad von Text Mining bzw. Opinion Mining Methoden auch bereits eine Rolle? Auch auf diese Weise lassen sich interessante Rfcckschlfcsse, vor allem im Zeitverlauf ziehen
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