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Marketing mit iPad Apps ODER das Aufspringen auf rasende Züge |
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Geschrieben von Ansgar Sadeghi
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Thursday, 8. July 2010 |
iPad ist im Fernsehen. iPad ist auf der Straße. Vor allem: iPad ist in den Köpfen vieler, vieler Menschen. Apples iPad hat in Windeseile für eine weltweit reichende Aufmerksamkeit gesorgt. „Trendy“, „modern“, „innovativ“ – das sind Eigenschaften, die dem iPad zugeschrieben werden. Verwundert es da, wenn auch modernes Marketing auf das iPad setzt? Wohl kaum!
Apps sind gut – nicht nur für Apples MarketingViele kleine und große Unternehmen entwickeln jene kleinen Zusatzprogramme (Apps) fürs iPad, um damit ihre Marken zu stärken und/oder den Bekanntheitsgrad des eigenen Firmennamens zu steigern. Die Apps sind eins der Erfolgsrezepte von Apple: Nutzer können die Funktionen ihres iPads fast beliebig erweitern. Und jene kleinen und großen Unternehmen mit iPad – Apps hoffen im Namen ihrer Marketing –Abteilung auf große Erfolge des iPads, weil der Erfolg ihrer Apps fest damit verknüpft ist. Allzu große Sorgen ums iPad müssen sie sich nicht machen: Das moderne und "coole" Brandimage verhalf Apple zu einem mittelfristigen Marktpotenzial von rund drei Millionen Geräten allein in Deutschland. 73 Prozent aller 1.500 Befragten einer Umfrage konnten den Begriff "iPad" einordnen und definieren. Von solchen Ergebnissen können viele andere Marken nur träumen.
Apps haben Konkurrenz – eine Vielzahl anderer AppsWer für sein Marketing Apps fürs iPad kreiert, muss erfinderisch sein. Schließlich gilt es, viele, viele andere Apps zumindest vorübergehend zu schlagen, um die Aufmerksamkeit von iPad – Nutzern und Freunden auf sich zu ziehen. Die Reederei Aida entwickelte im Rahmen des Marketings für ihre Kreuzfahrtschiffe deshalb beispielsweise ein kleines Zusatzprogramm für virtuelle Kreuzfahrten. Im Zuge dieser Marketing – Maßnahme können iPad – Nutzer die Vorzüge einer gehobenen Kreuzfahrt virtuell erleben. Das ist mit Sicherheit nicht die schlechteste Marketing Idee. Auch das Marketing jenes australische Restaurant, das beim Restaurant Marketing eine iPad Menükarte anbot, konnte zumindest den Erfolg verzeichnen, eine kleine Weile lang weltweit in den Medien gewesen zu sein.
Die Produktion von Apps ist keine Marketing - StrategieEs scheint bisweilen ein Rennen zu herrschen, ein Kampf der Marketing – Experten um die Pole Position mit dem besten, größten, schönsten App fürs iPad von allen. Die Frage bleibt: Was bringt es? Kann solch ein App fürs Marketing eines Unternehmens, das nicht Apple heißt, Erfolge bringen? Ja! Kann es auch mehr als nur kurzfristige Erfolge fürs Marketing eines Unternehmens bringen, das nicht Apple heißt? Das wohl auch! Aber es ersetzt mit Sicherheit nicht den Versuch, auch abseits von Apple und seinen iPads Begeisterung für die eigene Marke zu kreieren. Die Kreation eines Apps ist keine Marketing – Strategie. Sie ist bestenfalls integrierter Teil einer guten Strategie. Und irgendwie mit einem App Aufmerksamkeit zu erregen, ist als gutes Marketing dann vielleicht doch etwas zu wenig?
» 2 Kommentare
2"NJHDpHKPZXTkZQwKGp" am Monday, 12. September 2011 01:09
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1"gzoMKKzvTBd" am Saturday, 31. July 2010 19:52
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