| AGOF-Studie – was kauft man so im Internet? |
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| Geschrieben von Ansgar Sadeghi | |
| Wednesday, 30. June 2010 | |
Männer nutzen das Internet etwas eher als Frauen und Ältere etwas eher als Jüngere. Menschen mit höherem Einkommen sind im Vergleich zu ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung in Deutschland ebenso überpräsentiert wie Menschen mit höheren Schulabschlüssen. Das Internet ist also ein Medium für gut verdienende und gut ausgebildete Männer, die noch im Schul- oder Arbeitsleben stehen? Ganz so einfach ist es natürlich nicht. Aber die Zahlen aus der jüngst veröffentlichten Studie „internet facts 2010-I“ der Arbeitsgruppe Onlineforschung (AGOF) taugen für manch eine Interpretation, die auch Marketer für ihr Onlinemarketing brennend interessieren dürfte. Schließlich wurde bei der Studie beispielsweise gefragt, über welche Produkte Informationen im Internet abgerufen wurden, welche Produkte im Internet gekauft wurden und wie es mit dem Verhältnis zwischen Interessenten und tatsächlichen Käufern aussieht (Conversion-Rate).Ein paar demografische Ergebnisse
Beginnen wir mit den demografischen Daten in Bezug auf Internetnutzung, die aus der Studie hervorgehen. Frauen stellen laut der Studie knapp über fünfzig Prozent der deutschen Gesamtbevölkerung, aber nur etwas über 46 Prozent der Internetnutzer. Männer haben dagegen einen Anteil von knapp unter fünfzig Prozent an der Bevölkerung, aber einen Anteil von deutlich über fünfzig Prozent an der Gruppe der Onliner. Überrepräsentiert in dieser Gruppe sind im Vergleich zu ihrem Anteil an der deutschen Bevölkerung laut AGOF – Studie auch Menschen mit einem Alter von bis zu 49 Jahren und Menschen ab einem Schulabschluss der Mittleren Reife. Das alles bedeutet natürlich mitnichten, dass Onlinemarketing mit einer Zielgruppe aus älteren Frauen mit niedrigem Schulabschluss keinerlei Chancen im Internet hat. Es bedeutet allerdings: Bei solchen Zielgruppen kann im Vergleich zu anderen Gruppen ein niedrigerer Prozentsatz der Zielgruppe allein durch Onlinemarketing potenziell erreicht werden. Hier liegt der Wert solcher Daten fürs Onlinemarketing. Die AGOF – Studie und das Onlinemarketing
Noch relevanter fürs Onlinemarketing sind andere Ergebnisse der Studie. 63,6 Prozent aller Befragten nutzen das Internet mittlerweile auch für häufig oder zumindest gelegentlich für Onlineeinkäufe. Sie sind also am ehesten für Onlinemarketing empfänglich. Beim generellen Produktinteresse stehen nicht Bücher oder Urlaubsreisen im Vordergrund der Internetnutzer: Platz EINS belegten hier in der Studie Körperpflegeprodukte. An ihnen sind laut Studie 61,1 Prozent der Internetnutzer sehr interessiert. Es folgen auf den drei nächsten Rängen die Produkte Bücher, Schuhe und Zahnpflegeprodukte. Bedeutet das, dass Onlinemarketing für diese Produkte die größten Aussichten auf Erfolg hat? Nein! Wenn es etwa darum geht, über welche Produkte Informationen im Internet gesucht wurden, verschiebt sich das Ranking deutlich: Hier liegen in der Studie Bücher vor Urlaubsreisen auf Platz EINS. Es folgen die Produkte Eintrittskarten (etwa für Konzerte), Hotelzimmer, Musik-CDs, Bahntickets und Möbel oder Wohn-Accessoires. Wirft man in der Studie einen Blick aufs Ranking der im Internet gekauften oder gebuchten Produkte und Dienstleistungen, sind wiederum die Bücher vorne. Es folgen: AGOF Studie – was lernen wir fürs Onlinemarketing?
Noch interessanter fürs Onlinemarketing wird die Studie, wenn es um die Conversion-Rate geht. Sie gibt das Verhältnis zwischen dem Interesse an einem Produkt oder einer Dienstleistung und der tatsächlich erfolgten Buchung oder dem Kauf an. Hier stehen wiederum die Bücher mit fast 69 Prozent an erster Stelle. Es folgen Damenbekleidung, Eintrittskarten, Spielwaren und Herrenbekleidung. Was bedeuten die Ergebnisse der Studie aber nun wirklich fürs Onlinemarketing? Sie bedeuten sicherlich nicht, dass für Produkte abseits der Top FÜNF der Conversion-Rate kaum Chancen mit Onlinemarketing bestehen. Sie bedeuten einfach, dass der Onlinemarkt etwa für Bücher, Mode und Konzertkarten bereits besonders gut funktioniert. Bei vielen Internetnutzern ist bereits die Bereitschaft vorhanden, solche Produkte und Leistungen übers Internet zu beziehen. Bei anderen Produkten und Dienstleistungen stößt das Onlinemarketing auf einen weniger bereiten Markt. Vorrangige Aufgabe von Onlinemarketing könnte es hier sein, die allgemeine Bereitschaft zum Kauf zu erhöhen. Diese Aufgabe könnte – ausgehend von der Basis der Ergebnisse der AGOF-Studie – vorerst noch wichtiger sein als die Profilierung eigener Angebote gegenüber denen der Konkurrenz.
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| Letzte Aktualisierung ( Wednesday, 30. June 2010 ) |
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Online Projekte sollte sorgfältig vor einem Start geplant werden. Dazu gehört auch die Auswahl der passenden Programmiersprache oder Shopsoftware. Online Projekte sollte sorgfältig vor einem Start geplant werden. Dazu gehört auch die Auswahl der passenden Programmiersprache oder Shopsoftware. Gerade bei Webshop Software gibt es erhebliche qualitative Unterschiede auf dem Markt. Wir raten unseren Kunden immer sich von einem Fachmann bzw. einer Agentur beraten zu lassen damit man sich am Ende vor bösen Überraschungen schützen kann.
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