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| Nestlé vs. Greenpace - die Macht von Social Media |
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| Geschrieben von Ansgar Sadeghi | |
| Thursday, 27. May 2010 | |
Social Media bietet dem modernen Marketing viele Chancen. Bestenfalls tritt man als Unternehmen in den aktiven Dialog mit Kunden und potenziellen Kunden. Man lässt sie Produkte und Kampagnen bewerten, erfährt, was sie für Bedürfnisse haben, und kann vielleicht ihre Lust auf Neues und Unterhaltsames bedienen, um zugleich die eigene Marke und das eigene Unternehmen bekannter zu machen. Dass Social Media für Unternehmen auch negative Effekte haben kann, hat jüngst der Fall "Nestlé vs. Greenpeace" gezeigt. Er ist ein guter Beleg dafür, dass Social Media bisweilen eine Macht erzeugt, die man als Unternehmer fürchten muss. Der KonfliktIn Indonesien werden Regenwälder abgeholzt, um aus dem Holz der Bäume Palmöl und Papier herzustellen. Der Lebensmittelkonzern Nestlé verwendete diese Rohstoffe zur Produktion einiger seiner Lebensmittel. Deshalb startete die Umweltschutzorganisation Greenpeace eine Social Media Kampagne, um Nestlé zum Verzicht auf die Rohstoffe für die Produktion zu zwingen.Die Social Media KampagneGreenpeace produzierte ein wie ein Werbespot aufgemachtes Online-Video, mit dem es innovativ auf die Zerstörung von Urwäldern für Produkte von Nestlé aufmerksam machte. Das Video wurde auf verschiedene Video-Portale im Internet wie zum Beispiel auf YouTube gesetzt. Innerhalb von zwei Monaten sahen 1,5 Millionen Menschen den Film. 250.000 dieser Menschen beteiligten sich daraufhin an der von Greenpeace aufgesetzten Kampagne und sprachen sich online gegen die Verwendung von Palmöl aus, das durch die Rodung von Regenwäldern gewonnen wird. 2.000 Follower von Greenpeace bei Twitter nahmen an einer Aktion teil, bei der ihre Forderungen auf eine Leinwand vor der Nestlé-Zentrale in Frankfurt projiziert wurden.Der Erfolg der Social Media – Kampagne und das FazitNach zwei Monaten musste Nestlé dem wachsenden öffentlichen Druck nachgeben und gab öffentlich bekannt, zukünftig auf Palmöl aus Indonesien zu verzichten. Für Greenpeace bedeutete das einen großen Erfolg, den die Organisation vor allem durch ihre Social Media - Aktivitäten erreicht hat. Für Unternehmen mag dieser Erfolg eine Warnung sein. Social Media wie YouTube, Facebook und Twitter sind nicht nur chancenreiche Plattformen fürs Marketing. Sie können auch zu Instrumenten für die Verbreitung von Informationen werden, die dem Unternehmen schaden.Vorbeugen und HandelnEine gute Möglichkeit, solchen Dingen vorzubeugen, ist sicherlich der kritische Blick auf eigene Unternehmens-Aktivitäten, die Anlass zu Kampagnen wie der von Greenpeace geben könnten, bevor andere den Blick auf sie richten. Falls eine Kampagne startet, sind beleidigte Reaktionen grundsätzlich nicht gut. Ist die Kritik berechtigt, so ist es oftmals gut, Fehler öffentlich einzugestehen und Besserung zu geloben. Falls die Kritik nicht gerechtfertigt erscheint, sollte man Social Media selbst nutzen, um seine Position sachlich öffentlich vorzutragen. Gar nicht zu reagieren, ist wohl nur bei solchen Kampagnen eine geeignete Wahl, die angesichts geringer Bekanntheit ins Leere laufen.Beobachten Sie, was in Social Media über Ihr Unternehmen erzählt wirdNicht jede Social Media Kampagne wird so bekannt wie die von Greenpeace. Aber auch Kampagnen mit geringerem Bekanntheitsgrad können negative Wirkung auf Umsatz und Gewinn eines Unternehmens zeigen. Sie sollten deshalb frühzeitig wissen, was da an Informationen und Ansichten über Ihr Unternehmen im Internet kursiert. Aktives Online Reputationsmanagement beugt einer Krise vor, bei der nur noch Schadensbegrenzung möglich ist. Nutzen Sie beispielsweise Marketing – Produkte wie den „Image Analyzeer UNTERNEHMEN“ aus dem Marketingshop.de, um frühzeitig zu erfahren, welche Meinungen über Ihr Unternehmen im Internet vertreten werden.
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Tipp:
Online Projekte sollte sorgfältig vor einem Start geplant werden. Dazu gehört auch die Auswahl der passenden Programmiersprache oder Shopsoftware. Online Projekte sollte sorgfältig vor einem Start geplant werden. Dazu gehört auch die Auswahl der passenden Programmiersprache oder Shopsoftware. Gerade bei Webshop Software gibt es erhebliche qualitative Unterschiede auf dem Markt. Wir raten unseren Kunden immer sich von einem Fachmann bzw. einer Agentur beraten zu lassen damit man sich am Ende vor bösen Überraschungen schützen kann.
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