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| Wie alt ist zu alt für Social Media? |
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| Geschrieben von Ansgar Sadeghi | |
| Friday, 30. April 2010 | |
Darf man mit 70 noch Vater werden? Soll man mit 80 noch Auto fahren? Die Frage, ab wann man zu alt für welche Tätigkeit ist, beschäftigt nicht nur nachmittägliche Talkshows. Auch die Marketingwelt kennt solche Fragen. Sind die heutigen Führungskräfte zu alt für innovatives Social Media Marketing? Das wäre beispielsweise solch eine Frage, die zugegebenermaßen etwas provokant klingt. Aber bisweilen scheint es tatsächlich so, als seien die Älteren in der Führungsetage weniger offen für Twitter und Facebook als die jüngeren Mitarbeiter. Falls das wirklich der Fall ist: Wie geht man mit so etwas um?
Manchmal ist Innovation eine schwierige SacheSocial Media – Plattformen wie Twitter oder Facebook finden bei einer Reihe von Entscheidungsträgern noch immer kaum Anerkennung. Gewiss werden Führungskräfte schauen müssen, inwieweit sich Twitter und Facebook sinnvoll ins jeweilige Marketing eines Unternehmens integrieren lassen; niemand sollte vorschnell auf Social Media bauen, weil es gerade modern ist und weil Social Media Marketing so unglaublich innovativ klingt. Aber Social Media kann auch bei hierarchisch strukturierten und bisher eher traditionell orientierten Unternehmen bisweilen sehr gut als Ergänzung ins Marketing passen. Oftmals sind es Jüngere, die das Potenzial erkennen. Sie müssen allerdings häufig noch gegen die Unternehmensstrukturen arbeiten, um Social Media – Aktivitäten tatsächlich zu implementieren. Das ist oftmals eine schwierige Situation: für ein Unternehmen und für seine Mitarbeiter.Zwischen Tradition und InnovationKonfliktträchtig sind diese Schnittpunkte zwischen Tradition und Innovation in jedem Fall. Soll man den Mitarbeitern, die bereits Erfahrungen mit Social Media gesammelt haben, als Führungskraft blindlings vertrauen: Wer verliert schon gerne die Kontrolle über die Kommunikationswege? Firmenchefs stehen hier bisweilen vor schweren Entscheidungen. Geben sie die Kontrolle bei Social Media – Aktivitäten ab, sollten sie Vorbereitungen für Krisensituationen treffen. Eine Nachricht auf Social Media – Plattformen wie Twitter kann schnell einmal publiziert werden. Sollte sie nicht im Sinne des Unternehmens sein, muss ein Unternehmen schnell auf daraus resultierende Krisen reagieren können.Zukunftsträchtige WegeDas Risiko lohnt sich oftmals: Social Media Initiativen erweisen sich häufig als zukunftsträchtige Wege, die Kundenbeziehungen neu definieren und mit denen sich Nähe zum Markt sehr gut realisieren lässt. Nehmen wir beispielsweise die Social Media – Plattform Twitter: Twitter gewinnt im Marketing von Unternehmen immer mehr an Bedeutung. Pfiffige Unternehmer testen derzeit bereits, wie sie Twitter als Ersatz für Emails einsetzen können. In jedem Fall taugen Social Media Plattformen für eine innovative Ideenfindung gemeinsam mit Kunden und potenziellen Kunden. Auf diese Weise lässt sich nicht nur kreatives Potenzial nutzen, die Chance ist auch weitaus größer, dass man genau das kreiert, was die Leute haben möchten.Rahmenbedingungen für Social Media – Aktivität schaffenFührungskräfte, die sich noch nicht fit für Social Media fühlen, sollten sich der neuen Art des Marketings dennoch nicht grundsätzlich verweigern. Wie gesagt: Nicht alles mitmachen, nur weil es gerade modern ist. Aber ein offenes Ohr ist wichtig, die Bereitschaft, zumindest in Erwägung zu ziehen, dass Social Media das Marketing des eigenen Unternehmens bereichert. Falls das der Fall ist und Sie in Social Media Nutzung fitte Mitarbeiter haben, sollten Sie die Verantwortlichkeiten in diesem Bereich ruhig abgeben. Schaffen Sie jedoch passende Rahmenbedingungen, damit es nicht zu komplett unkontrollierten Social Media – Aktivitäten kommt.FazitKehren wir zurück zur Frage, ab wann man zu alt für Social Media ist. Die Antwort: eigentlich nie. Auch als langjährige Führungskraft lernt man nie aus. Was zählt, ist auch bei Social Media nicht das Alter. Was zählt ist, niemals aufzuhören, nach neuen Chancen für sein Unternehmen zu suchen. Das geht mit 30. Das geht auch mit 65. Innovation ist und bleibt wichtig. Sollte also demnächst einer Ihrer jüngeren Mitarbeiter zu Ihnen kommen und Ihnen etwas von Social Media erzählen, hören Sie ihm zu. Wer weiß: Vielleicht erinnern Sie sich dann an die Zeit, als Sie selbst Ihren Chef innovative Vorschläge fürs Unternehmen unterbreitet haben. Wie hat er damals reagiert? Und was hätten Sie sich gewünscht, wie er reagiert hätte?
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| Letzte Aktualisierung ( Friday, 30. April 2010 ) |
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Online Projekte sollte sorgfältig vor einem Start geplant werden. Dazu gehört auch die Auswahl der passenden Programmiersprache oder Shopsoftware. Online Projekte sollte sorgfältig vor einem Start geplant werden. Dazu gehört auch die Auswahl der passenden Programmiersprache oder Shopsoftware. Gerade bei Webshop Software gibt es erhebliche qualitative Unterschiede auf dem Markt. Wir raten unseren Kunden immer sich von einem Fachmann bzw. einer Agentur beraten zu lassen damit man sich am Ende vor bösen Überraschungen schützen kann.
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