| Vertrauen in Werbung: Mundpropaganda liegt ganz vorne |
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| Geschrieben von Regina Deckart | |
| Monday, 7. September 2009 | |
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Die Erfahrungen und Bewertungen von Freunden und Bekannten, aber auch von unbekannten anderen Verbrauchern sind für Konsumenten weltweit von allen Wegen der Markenkommunikation am vertrauenswürdigsten. Das hat Nielsen in einer Consumer Confidence Survey ermittelt.
90 Prozent von insgesamt über 26.000 Verbrauchern weltweit vertrauen den Tipps und Bewertungen, die ihre Freunde und Bekannten über Produkte abgeben. Damit liegt die direkte Empfehlung von Produkten über Mundpropaganda mit großem Abstand im Vertrauen der Konsumenten vorne. An Platz zwei folgen inzwischen bereits Bewertungen anderer Konsumenten im Internet. 70 Prozent der Verbaucher schenken dem Glauben, was auf Bewertungswebsites und in Foren über Produkte geschrieben wird.
Damit genießen diese Web2.0-Anwendungen mittlerweile ebenso viel Vertrauen wie die Websites von Marken und Unternehmen selbst - global betrachtet. In Deutschland ist das Bild ein wenig anders: Auch hier liegen zwar Empfehlungen von Bekannten ganz vorne in Sachen Vertrauenswürdigkeit, an zweiter Stelle aber kommen mit 76 Prozent bereits redaktionelle Inhalte wie Zeitungsartikel. Diese liegen in der internationalen Erhebung mit 69 Prozent auf Rang vier.
Das Vertrauen deutscher Konsumenten in Online-Bewertungen dagegen fällt geringer aus als im weltweiten Durchschnitt: 67 Prozent schenken ihnen Glauben. Die Markenwebsites schneiden ebenfalls - diesmal recht deutlich - schlechter ab als andernorts: Nur 57 Prozent vertrauen der Produkt- oder Markenwebsite.
Ganz am Ende der Skala vertrauenswürdiger Werbung rangiert sowohl in Deutschland als auch weltweit die Werbe-SMS. Nur 18 von 100 Menschen in Deutschland und 24 weltweit vertrauen der Werbung auf dem Handy. Insgesamt haben es aber alle deutschen Werber mit eher skeptischen Verbrauchern zu tun: Fast alle Werte zum Vertrauen in Werbung liegen in Deutschland unter dem weltweiten Durchschnitt.
Die Charts der Nielsen-Studie als pdf
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