| Product Placement in Filmen: Studie belegt positive Wirkung |
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| Geschrieben von Regina Deckart | |
| Monday, 17. August 2009 | |
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Product Placement ist ein heiß diskutiertes Thema: Wie legitim ist es, innerhalb eines Films oder den eigentlich redaktionellen Inhalten von Sendungen Markennamen fallen zu lassen oder das Logo des Getränkeherstellers oder Moderatoren-Ausstatters in die Kamera zu halten? Von Schleichwerbung sprechen Kritiker in solchen Fällen, Product Placement nennen es neutral Marketer und Produzenten. Jenseits der Legitimitätsdiskussion hat nun eine Studie nachgewiesen: Product Placement wirkt.
Mit Product Placement in Kinofilmen hat sich eine Studie der Arizona State University beschäftigt. Die Frage war: Wirken Markennamen in Blockbustern oder ist verlieren Firmen Zeit, Geld und am Ende sogar Glaubwürdigkeit, wenn Sie auf diese Form der Markenkommunikation setzen? Die Autoren der Studie "The Worth of Product Placement in Successful Films: An Event Study Analysis" kommen zu dem Schluss: Product Placement in Kinofilmen lohnt sich. Nicht immer, es gibt auch Einflussfaktoren, die den Effekt ins negative verkehren können, aber doch in den meisten untersuchten Fällen trug die Schleichwerbung im Kino zum Unternehmenserfolg bei.
Basis der Studie ist eine Analyse der Börsenkurse von Unternehmen, die in kurz zuvor erfolgreich gestarteten Kinoproduktionen beworben wurden. Mindestens 20 Millionen US-Dollar musste ein Film in der ersten Woche eingespielt haben, um für die Studie herangezogen zu werden. Die Unternehmen wiederum durften im Untersuchungszeitraum keine besonderen börsenrelevanten Tätigkeiten unternommen haben, wie etwa die Veröffentlichung von Geschäftszahlen. Berechnet wurde der Effekt des Product Placements dann letztlich aus der Differenz der - auf Basis der Branche und gesamtwirtschaftlichen Lage - erwarteten Entwicklung des Kurses und der tatsächlichen.
Im allgemeinen, so das Ergebnis der Studie, hat sich für die untersuchten Unternehmen die Schleichwerbung im Kino gelohnt, besonders wenn das Produkt nicht nur gezeigt, sondern auch erwähnt wurde im Film. Weniger deutlich war der Effekt wenn mehr als ein Produkt innerhalb des FIlms platziert war. Nicht gut kommt bei Kinobesuchern offenbar das Product Placement in extrem gewalttätigen und stark polarisierenden Filmen an: Hier war der Effekt deutlich schwächer.
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| Letzte Aktualisierung ( Monday, 17. August 2009 ) |
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