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Mit dem Einsatz von sozialen Medien in der internen Unternehmenskommunikation beschäftigt sich die aktuelle Studie "Enterprise 2.0: Social Software
on Intranets" der Nielsen Norman Group. Das Ergebnis: Das Web 2.0 kann Kommunikationsprobleme in Unternehmen lösen und füllt oft bereits Lücken aus, die das Management noch gar nicht erkannt hat. Denn die Mitarbeiter nutzen in vielen Fällen längst Tools, die offiziell in den Firmennetzen noch gar nicht eingeführt sind.
Die Initiative, die letztlich zur Einführung von sozialen Medien in der internen Kommunikation führt, geht laut der Studie oft von den Mitarbeitern aus. Sie sehen den Bedarf und die Lösung - schon allein weil sie in ihrem privaten Umfeld meist längst die Vorteile der Web2.0-Kommunikation schätzen gelernt haben.
"Social Software ist ein Trend, den man nicht einfach ignorieren kann. Er bringt einen fundamentalen Wandel in der Kommunikation der Menschen mit sich, ebenso wie in der Erwartung, die sie an Kommunikation knüpfen. Unternehmen können nicht soziale Medien in der Kommunikation mit den Kunden nutzen und gleichzeitig ihren Mitarbeitern nicht gestatten, sich untereinander dieser Kanäle zu bedienen", sagt Jakob Nielsen, Vorsitzender der Nielsen Norman Group.
Der Studie von Nielsen Norman liegen Fallstudien von 14 Unternehmen aus sechs Ländern zugrunde. In drei bis fünf Jahren, so die Prognose, werden Social Media Tools in der Unternehmenskommunikation gang und gäbe sein. Treiber dieser Entwicklung ist die junge Generation der Mitarbeiter, für die die Nutzung von Communities und die virtuelle Vernetzung miteinander längst Alltag geworden ist, während die ältere Manager-Generation dem oft noch skeptisch gegenübersteht.
Sorge vor Machtverlust mag dabei auch ein Grund für die Skepsis sein und in gewissem Sinne auch zurecht: Unternehmen müssen Macht abgeben, lautet eine der "keyfindings" der Nielsen Norman Studie, ähnlich wie beim Einsatz von Social Media im Marketing. Doch auch hier wird, so die Experten, der Nutzen für das Unternehmen und die interne Kommunikation am Ende überwiegen, lautet doch eine weitere Kernaussage der Studie: "Es geht beim Einsatz der Social Software nicht um die Tools, sondern um die Probleme, die deren Einsatz lösen kann."
» 1 Kommentar
1"SgCTcSQHKHBxN" am Monday, 12. September 2011 05:45
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