| Social Media: Belgische Steuerbehörde nutzt Facebook |
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| Geschrieben von Regina Deckart | |
| Monday, 20. July 2009 | |
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Nein, es ist keine Fanseite, die die belgischen Steuerfahnder auf Facebook angelegt haben, um ihr Image aufzupolieren. Einen ganz anderen Nutzen zieht das Finanzamt im Nachbarland aus dem weltweit beliebtesten der sozialen Netzwerke: Die Behörden informieren sich über den Lebensstil ihrer Steuerzahler, um zu sehen, wie plausibel deren Steuererklärung ist.
"Gerade neuen Porsche gekauft" oder "wieder mal erfolgreich das Finanzamt gelinkt" als Statusmeldungen können Facebooknutzern in Belgien zum Verhängnis werden. Laut einem Bericht des Branchendienstes TechCrunch geben die Steuerbehörden in Belgien offen zu, sich auf Facebook über ihre Steuerzahler zu informieren."Es ist technisch möglich, es ist legal und es passiert" wird der Direktor der Steuerbehörde, Karel Anthonissen, bei Techcrunch zitiert.
Zwar kann eine Statusmeldung nicht als Beweismittel oder Beleg für einen Steuerbetrug herangezogen werden, aber unangenehm kann zu große Offenheit für Facebook-Nutzer trotzdem werden: Wer sich in seinem über Facebook kommunizierten Lebensstil allzu weit von den Angaben in seiner Steuererklärung unterscheidet, wird in Belgien eher mal einer Steuerprüfung unterzogen.
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| Letzte Aktualisierung ( Monday, 20. July 2009 ) |
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