| Studie: TV-Zuschauer sind gegen Product Placement, akzeptieren es aber weitgehend |
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| Geschrieben von Regina Deckart | |
| Monday, 30. March 2009 | |
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Direkt nach ihrer Einstellung zum Product Placement in Fernsehsendungen gefragt, lehnt ein Großteil der deutschen Zuschauer die immer üblicher werdende Vermischung zwischen Werbung und Programm ab. Trotzdem akzeptieren in der praktischen Umsetzung die meisten Zuschauer das Product Placement in Unterhaltungssendungen. Bei Informationssendungen ist die Akzeptanz allerdings deutlich geringer.
Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie, die verschiedene Landesmedienanstalten in Auftrag gegeben haben. In einer empririschen kommunikationswissenschaftlichen Untersuchung wurde hierbei die Einstellung der Fernsehzuschauer zum Product Placement ermittelt und anschließend rechtlich bewertet. Hintergrund ist die anstehende Umsetzung der EU-Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste (AVMD-RL), durch die unter anderem das Thema Trennung von Werbung und Programm bis Ende 2009 neu geregelt werden muss.
In einem Experiment und 1000 Telefoninterviews kam der Autor des empirischen Teils der Studie, Prof. Dr. Helmut Volpers, Leiter des Instituts für Medienforschung Göttingen & Köln GmbH (IM GÖ), zu dem Ergebnis, dass unter den Fernsehzuschauern zwar großes Verständnis für die Notwendigkeit von Werbung herrscht, dass diese aber dennoch als störend und langweilig empfunden und mgölichst vermieden wird. Etwa 70 Prozent der Befragten sprachen sich für eine klare Trennung zwischen Werbung und redaktionellem Programm aus, ähnlich viele halten eine Kennzeichnung von Werbeelementen für sinnvoll.
Knapp die Hälfte der Ferhsehzuschauer findet, dass Werbeinhalte oft nicht ausreichend gekennzeichnet sind. So können mehr als 50 Prozent der Fernsehzuschauer nicht immer sicher sagen, ob es sich bei einer Sendung um Werbung oder Programm handelt. Die meisten nehmen allerdings durchaus während des Fernsehens eine Einordnung vor. Diese oreintiert sich meist am Inhalt der Sendung, weniger an formalen Kriterien: Sind Programme deutlich darauf ausgelegt, den Zuschauer von etwas überzeugen zu wollen, so werden sie auch als Werbung empfunden.
Beiläufige Product Placements hingegen in Filmen oder Serien werden eher selten erkannt, während PR-Beiträge etwa in Ratgeber-Sendungen einem Großteil der Fernsehzuschauer ins Auge fallen.
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| Letzte Aktualisierung ( Monday, 30. March 2009 ) |
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