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US-Firma misst die Nutzung verschiedener Medien über eine neue Handysoftware |
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Geschrieben von Regina Deckart
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Wednesday, 15. October 2008 |
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Das amerikanische Medienforschungsunternehmen Integrated Media Measurement Inc.
(IMMI) möchte mit einer eigens entwickelten Handysoftware in der
Nutzungsforschung einen Schritt weiter gehen als bisher möglich: Daten über viele
verschiedene Medienkanäle, die ein Konsument nutzt, werden mobil gesammelt und
verarbeitet. Voraussetzung: Das Medium gibt einen Ton von sich.
Die Handysoftware zeichnet die Geräusche von Sendungen oder Werbung im Umfeld
der 4900 Testkonsumenten der Firma auf, verschlüsselt sie digital und schickt sie
an die IMMI-Datenbank, wo sie mit Codes für Fernseh- und Radiosendungen, Musik
und Filme abgeglichen werden. Telefongespräche und Hintergrundgeräusche, so
IMMI-Vertreter gegenüber dem Wall Street Journal, werden herausgefiltert, weil
sie nicht mit den Codes in der Datenbank übereinstimmen.
Auf seiner Website verspricht das Unternehmen seinen Kunden, den
Medienkonsumenten so den ganzen Tag über begleiten zu können: "Wenn eine
Fernsehwerbung am Morgen unseren Testkonsumenten dazu bewegt sich abends einen
Film im Kino anzusehen, dann kann IMMI diese Verbindung herstellen."
Doch von der Idealvorstellung, dass die Nutzung aller Medien mit nur einem
Instrument gemessen werden kann, ist IMMI noch weit entfernt: Schon das Internet
setzt der Handymessung enge Grenzen: Ein Werbespot der keinen Ton enthält, fällt
aus der Wertung, und selbst wenn er Ton enthält - was ist mit den Usern, die den
Ton immer ausgeschaltet haben? Auf die Messung von Printmedien, Plakatwerbung und
anderen rein visuellen Werbeträgern müssen IMMI-Kunden ohnehin verzichten.
» 1 Kommentar
1"CeAZjxWZyFvARMXqMh" am Monday, 28. June 2010 13:23
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