| Studie: Die "Agentur der Zukunft" muss digital gut aufgestellt sein |
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| Geschrieben von Regina Deckart | |
| Monday, 13. October 2008 | |
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Um 66 Prozent wird der Einsatz digitaler Medien im Marketing in den nächsten
zwölf Monaten wachsen, das erwarten deutsche Marketing-Manager laut einer
Untersuchung von Redshift Research. Für die von der Beratung Sapient in Auftrag
gegebene Studie "Agentur der Zukunft", deren Ergebnisse jetzt veröffentlicht
wurden, wurden europaweit Verantwortliche aus 500 Unternehmen befragt.
Dass der Einsatz von social media und interaktiven Kanälen zur Arbeit der "Agentur der Zukunft" dazugehören muss, darüber waren sich die Marketing-Manager aus Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden, der Schweiz und Schweden in der Befragung einig: 75 Prozent erwarten laut Sapient von ihren Agenturen "Push"-Interaktionen statt klassischen "Pull"-Kampagnen, um mit ihren Konsumenten in Kontakt zu treten.
Dennoch variiert innerhalb Europas das Maß an Bedeutung, das den digitalen Kanälen zugeordnet wird ebenso, wie das Vertrauen, das die Unternehmen diesbezüglich in die Kompetenz der von ihnen engagierten Agenturen haben. Was die vermutete Steigerung des Umfangs von digitalen Marketingaktivitäten betrifft, so erwarten die deutschen Marketingverantwortlichen mit 66 Prozent am meisten. Eher konservativ schätzen diese die Marketing-Manager in den Niederlanden und Schweden ein: Sie erwarten nur Zuwächse um etwa 20 Prozent.
So hoch in deutschen Unternehmen die quanitativen Erwartungen sind, so hoch ist auch das Vertrauen in die digitale Kompetenz der Agenturen: 65 Prozent der befragten deutschen Marketing-Verantwortlichen sind sich sicher, dass die von ihnen engagierte Agentur für den Einsatz interaktiver und digitaler Medien gerüstet ist. Zugleich will aber jedes vierte Unternehmen in den nächsten zwölf Monaten eine Agentur mit mehr Expertise in diesem Bereich engagieren oder hat dies im letzten Jahr bereits getan.
Als Top-Drei-Kompetenzen der "Agentur der Zukunft" sehen die deutschen Marketingverantwortlichen laut der Studie ebenso wie ihre europäischen Kollegen Markenverständnis (85%), Kreativ-Dienstleistungen (81%) und das Verständnis für das Verhalten der Konsumenten (79%).
Zum Thema: Was Marketingverantwortliche in den USA von ihren Agenturen erwarten
Die Studie kann per Mail bestellt werden bei Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können von Text 100.
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