| Zeitschriften: IVW geht gegen Auflagen-Tuning vor |
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| Geschrieben von Regina Deckart | |
| Wednesday, 8. October 2008 | |
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Zum Anfang des kommenden Jahres soll Schluss sein mit Bündel-Verkaufsaktionen, um
der Auflage von Zeitschriften auf die Sprünge zu helfen. So sieht es eine neue
Regelung der IVW vor, die Ende November beschlossen werden soll.
Damit die wertvollen Einzelverkaufszahlen trotz Auflagenrückgang nicht allzu schlecht dastehen, haben viele Verlage zuletzt mit Bündelaktionen gearbeitet: Mehrere Titel des Verlages wurden im Zeitschriften-Bundle zusammen zu einem günstigen Preis angeboten, die einzelnen Titel aber im Einzelverkauf ausgewiesen.
Damit soll nun Schluss sein: Die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V., IVW, hat einen Regelungsentwurf erarbeitet, der unter anderem vorsieht, dass Titel aus Zeitschriften-Bundles nur dann in die Einzelverkaufs-Statistik eingehen können, wenn sie in gleicher Form und zum gleichen Preis auch einzeln im Handel erhältlich sind.
Grundlage für die Zuordnung zum Einzelverkauf oder zu einer anderen Auflagensparte wird der gebundene Copy-Preis der normalen Ausgaben der jeweiligen Zeitschriftentitel. Je nachdem wie weit dieser und die Bundle-Preise auseinander gehen, wird der Verkauf einer der Auflagen-Sparten zugeordnet.
Die neue Regelung der IVW kommt vor allem den Werbern gelegen, da sich die Anzeigenpreise an den Einzelverkaufszahlen orientieren. Am 20. November soll der Entwurf von der IVW und ihren Marktpartnern der Verlage, der Werbungtreibenden und der Werbeagenturen beschlossen werden, so dass die Regelung am 1. Januar in Kraft treten kann.
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